Mit DRS 1 i d Zuekunft: Sicherheit und Freiheit


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Sicherheit ist ein vielverwendeter Begriff und nicht immer wird das selbe darunter verstanden. Es ist ein stark emotional geladenes Word, das sofort auch sein Gegenteil ins Bewusstsein ruft, Unsicherheit, Angst, Gefahr, machmal sogar Krieg. Doch, was verstehen wir eigentlich unter Sicherheit, und welche Konsequenzen hat diese Verständnis auf unser Verhalten?

Im Alltag sind wir gerade in der Schweiz ständig mit diesem Thema konfrontiert, so gibt es Ver-sicherungen gegen alles, die uns zwar vor Schaden nicht schützen können, aber uns ein Trostpflaster anbieten. Das macht Sinn in einer Gesellschaft in denen viele Verluste mit Dingen zusammenhängen deren eigentlicher Wert uns unwichtige ist, da sie jederzeit ersetzt werden können. So kann ein kaputer Fernseher, ein Auto oder eine zerschlagene Fensterscheibe sofort durch Neukauf ersetzt werden. Die alten Familienfotos bei einem Hausbrand sind nicht einfach ersetzbar, wenn wir an einem anderen Menschen schuldig werden, weil wir sie angefahren haben und sie nun mit einem Schleudertrauma leben muss, das kann uns keine Versicherung abnehmen. Wenn der geliebte Lebensgefährte unerwartet stirbt, dann tröstet vielleicht die Lebensversicherung nicht so einfach darüber hinweg. Versicherungen können finanziellen Schaden eingrenzen, doch manchmal gehen auch diese Pleite, dann gibt es Rückversicherungen.

Da springt der „Staat“ ein. Es gibt eine Rente, wenn man zu alt ist, um zu arbeiten, eine Arbeitslosenkasse, wenn es nicht genug arbeit gibt, das Sozialamt, wenn man von der Gesellschaft langfristig nicht gebraucht wird und selbst wenn man einen Firmenbakrot hat, springt manchmal der Staat ein und bezahlt die Schulden.

Um etwas besser zu verstehen, hilft oft eine Metapher. Sicherheit könnte man mit dem Imunsystem eines Biologischen Organismus vergleichen. Er kann zwar von aussen durch Viren und Bakterien angegriffen werden, oder von innen durch Schwächung oder Verletzung aus dem Gleichgewicht kommen, ein eigener Mechanismus hilft ihm aber wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Dies funktioniert natürlich immer nur in einem Gewissen Rahmen. So kann ein Beinbruch unter Umständen verheilen, wärend eine gleichstarke Einwirkung am Kopf zum Tode führen kann. Von einer kleinen Grippe erholen wir uns, doch neue Pandemien sind auch für uns tötlich. Wo liegt der Unterschied, wie können wir den sicheren Bereich erkennen und definieren.

Es gibt zwei Mechanismen die in einem System für Sicherheit, das heisst ein gesundes, dynamisches Gleichgewicht, nicht statisch, sorgen.

  1. Parallele Kommunikation: Wenn ein Teil ausfällt wird er durch einen anderen übernommen (Server Netzwerke, Quantum Kommunikation, Genom)
  2. Filter: Nicht alles wird „herein“ gelassen (Rezeptoren für Stoffe in den Zellen, )
  3. Aktive Abwehrmechanismen: Antikörper, Abwehr Signale, Polizei, Sanktionen
  4. Förderung positiver Aktivität: Positive Sanktionen, Rituale, Gemeinschaftsbildung, Gruppenbildung, Kinship
Was heisst das konkret?
Ist Offene Kommunkation ein Risiko für die Sicherheit? Das kommt auf das System an. In einem Totalitären Staat oder einer Hierarchisch durchstrukturierten Gesellschaft ist Offenheit ein grosses Risiko, wird als solches Erkannt und gezielt eingedämmt. Es ist in der Regel relativ einfach in solch ein system eindringen. Je mehr man weiss, desto schieriger herauszukommen. Unbeteilitgt sein ist die beste Sicherheitsstrategie.

In einer Gesellschaft die auf Gemeinschaft ausgerichtet ist und partizipativ Entscheidungen trifft, ist offene Kommunikation nicht nur ein Ideal sonder ein wirkungsvoller Mechanismus, um die Sicherheit zu gewährleisten. Probleme können frühzeitig erkannt und gelöst werden, kommunkation führt zur Gemeinschaftsbildung. Es dauert normalerweise lange, teil eines solchen systemes zu werden, und oft führ eine Mitgliedschaft zur transformation. Man wird teil systems und mengt ihm einen Teil seiner selbst bei.